Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 

Hill’s Magic Moments – Hochzeitsvideografie

Stand: 19.8.2026

§ 1 Geltungsbereich

  • Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB”) gelten für alle Verträge über Hochzeitsvideografie-Leistungen zwischen Hill’s Magic Moments, Inhaber Mick Hill mit Sitz in Hessen, Deutschland (nachfolgend „Videograf”) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde”).
  • Mit der Buchung einer Leistung erkennt der Kunde diese AGB in ihrer zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Fassung als verbindlich an.
  • Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Videograf ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss und Buchung

  • Eine Buchung gilt als verbindlich, sobald der Kunde die schriftliche Vereinbarung (z. B. per E-Mail, Vertragsformular oder Online-Bestätigung) sowie diese AGB bestätigt hat.
  • Der Vertrag kommt mit Zugang der Buchungsbestätigung durch den Videografen beim Kunden zustande.

§ 3 Zahlungsbedingungen

  • Eine nicht rückerstattbare Anzahlung in Höhe von 50 % des vereinbarten Gesamtpreises ist spätestens zwei (2) Monate vor dem Hochzeitstermin fällig.
  • Der restliche Betrag (50 %) ist vor Auslieferung des fertigen Videos zu zahlen. Die Lieferung erfolgt in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen nach der Hochzeit, abhängig vom gebuchten Paket.

§ 4 Stornierung

  • Eine Stornierung ist bis 3 Monate vor dem Hochzeitstermin kostenfrei möglich.
  • Bei einer Stornierung zwischen 3 und 2 Monaten vor dem Termin wird eine Stornogebühr in Höhe von 40 % des vereinbarten Gesamtpreises fällig.
  • Bei einer Stornierung innerhalb eines Monats vor dem Termin wird eine Stornogebühr in Höhe von 80 % fällig.
  • Stornierungen aufgrund besonderer Umstände (z. B. schwere Erkrankung, Naturkatastrophen) können im Einzelfall nach Ermessen des Videografen berücksichtigt werden.
  • Trennungen des Brautpaares oder ein bloßer Sinneswandel gelten nicht als besondere Umstände im Sinne dieser Regelung.

§ 5 Leistungsumfang

  • Der Videograf erbringt Hochzeitsvideografie-Leistungen gemäß dem gebuchten Paket sowie etwaiger vereinbarter Zusatzleistungen.
  • Die Lieferung des fertigen Produkts erfolgt digital innerhalb der paketabhängig vereinbarten Frist (in der Regel 4–8 Wochen).
  • Ein Ersatzvideograf wird derzeit nicht gestellt. Kann der Videograf aus Gründen höherer Gewalt nicht erscheinen, gilt § 10 dieser AGB.

§ 6 Einschränkung bei Lasereffekten

  • Der Videograf filmt keine Veranstaltungen bzw. Programmpunkte, bei denen Lasertechnik zum Einsatz kommt (z. B. Lasershows, Laser-Discoeffekte). Laserlicht kann die Bildsensoren professioneller Kameraausrüstung irreparabel beschädigen.
  • Der Kunde verpflichtet sich, den Videografen vor der Veranstaltung über geplante Lasereffekte zu informieren, damit dies rechtzeitig abgestimmt werden kann.
  • Werden Lasereffekte ohne vorherige Ankündigung eingesetzt, ist der Videograf berechtigt, die Aufnahme für die Dauer des Lasereinsatzes zu unterbrechen oder betroffene Kamerapositionen zu verlassen, ohne dass dem Kunden hieraus Ansprüche entstehen. Für hierdurch entstehende Lücken im Filmmaterial sowie für Schäden an der Ausrüstung durch nicht angekündigte Lasereffekte übernimmt der Videograf keine Haftung.

§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte

  • Der Kunde erhält ein umfassendes persönliches Nutzungsrecht, um die Hochzeitsvideos anzusehen, herunterzuladen und zu veröffentlichen.
  • Der Kunde ist nicht berechtigt, das Filmmaterial zu verkaufen, zu lizenzieren oder in irgendeiner Form zu verändern (z. B. durch Filter oder eigene Schnitte).
  • Der Videograf behält das Urheberrecht an sämtlichem Material und ist berechtigt, Aufnahmen zu Werbezwecken zu nutzen, unter anderem in sozialen Medien, auf der Webseite und auf YouTube.

§ 8 Datenschutz und DSGVO

  • Sofern nicht anders vereinbart, kann Filmmaterial der Hochzeit zu Werbezwecken verwendet werden; es wird in diesem Fall nicht nach dem erhöhten Schutzstandard der DSGVO gespeichert oder behandelt.
  • Es obliegt dem Brautpaar, alle Gäste im Einklang mit den geltenden europäischen Datenschutzbestimmungen über diese Regelung zu informieren.
  • Gegen einen Aufpreis ist ein Datenschutz-Paket erhältlich. Bei dessen Buchung verwendet oder verbreitet der Videograf das Filmmaterial nicht öffentlich oder zu Werbezwecken und behandelt sämtliche Daten DSGVO-konform.
  • Der Kunde kann gegen eine zusätzliche Gebühr von 250 € pro Minute geschnittenen Filmmaterials die exklusiven Eigentums- und vollumfänglichen Nutzungsrechte an den Aufnahmen erwerben.

§ 9 Mitwirkungspflichten des Kunden

  • Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Genehmigungen für Filmaufnahmen an den jeweiligen Veranstaltungsorten eingeholt werden und dass Gäste über die Videografie informiert sind.
  • Der Videograf haftet nicht für Filmeinschränkungen, die durch die Location, Gäste oder amtierende Trauredner/-innen auferlegt werden.

§ 10 Höhere Gewalt

  • Der Videograf haftet nicht für die Nichterfüllung von Leistungen aus Gründen, die außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs liegen, insbesondere bei Krankheit, Unfall, Naturkatastrophen, extremen Wetterbedingungen oder behördlichen Anordnungen.
  • Hierzu zählt insbesondere auch die Beeinträchtigung der Tonqualität durch Naturgewalten, etwa starke Windgeräusche auf extern angebrachten Mikrofonen, die trotz fachgerechter Aufstellung und üblicher Windschutzmaßnahmen nicht vollständig vermeidbar sind. Für hierdurch entstehende Ton- oder Bildmängel übernimmt der Videograf keine Haftung.
  • Im Falle höherer Gewalt wird jede zumutbare Anstrengung unternommen, die Leistung zu verschieben oder eine alternative Lieferung zu ermöglichen. Rückerstattungen können nach Ermessen des Videografen in Betracht gezogen werden.

§ 11 Haftungsbeschränkung

  • Die Haftung des Videografen ist der Höhe nach auf den Gesamtbetrag der unter diesem Vertrag geleisteten Zahlungen begrenzt.
  • Der Videograf haftet nicht für verpasste Momente, die auf unvorhergesehene Umstände, Störungen durch Gäste oder Einschränkungen der Location zurückzuführen sind.
  • Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nicht für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Videografen beruhen.

§ 12 Streitbeilegung und anwendbares Recht

  • Im Falle einer Streitigkeit verpflichten sich beide Parteien, zunächst eine gütliche Einigung im Wege der Mediation anzustreben, bevor rechtliche Schritte eingeleitet werden.
  • Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Hessen.

§ 13 Schlussbestimmungen

  • Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
  • Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.